Felipe González
18 Jhare
Florida (USA)
Was machst du gerade, arbeitest du bereits oder gehst du noch zur Schule?
Ich bereite mich jetzt auf meine Reifeprüfung vor, dass heißt, ich befinde mich im letzten Schuljahr.
Wie würdest du dich definieren?
Als Jugendlicher, der seinen katholischen Glauben verteidigt und noch einen langen Weg vor sich hat.
Welche Eigenschaft Gottes gefällt dir besonders?
Am meisten bewundere ich seine Barmherzigkeit gegenüber der Menschheit.
Wie sieht das Ideal deines Lebens aus?
In das Seminar einzutreten und mein Leben vollständig Gott zu weihen, um Ihn in seiner Kirche als Priester zu vertreten.
Was ist das schlimmste Unglück, das einem Menschen zustoßen kann?
Niemals aus seinen Fehlern zu lernen und den großen und barmherzigen Gott nicht anzuerkennen.
Welches Ereignis hebt sich als das wichtigste deines Lebens hervor?
Ich denke, dass es der Augenblick ist, in dem ich meine Berufung entdeckte. Ich war gerade sechs oder sieben Jahre alt.
Was bedeutet für dich Großzügigkeit?
Das zu teilen, was man am liebsten hat.
Fällt es dir schwer, Gott großzügig zu antworten?
Ich glaube, dass es jedermann schwer fällt, Gott großzügig zu antworten. Mit Hilfe des Gebetes müssen wir Ihn stets in unserem Geiste gegenwärtig haben. Oftmals sind wir nicht einmal dann großzügig, will Er mit uns eine gute, tiefgreifende Freundschaft schließen.
Versuchst du den Willen Gottes zu erfüllen?
Wenn ich zu Gott bete, so sage ich zu Ihm: „Vater, mein ganzes Leben gehört dir.“ Danach bitte ich Ihn stets um seinen Rat, damit ich nach seinem Willen handeln kann.
Denkst du, dass es viele Menschen sind, die in ihren Leben den Willen Gottes zu erfüllen versuchen?
Das hängt davon ab. Ich denke, dass es Menschen guten Glaubens gibt, die in ihrem Leben seinen Willen folgen. Nun, jene, die sich aber von ihrem Stolz und ihrer Arroganz besiegen lassen, neigen dazu, ihren eigen Willen zu tun, ohne zu fragen, was Gott von ihnen tatsächlich wünscht. Sie werden für die Stimme Gottes taub. Unsere Mission ist es nun, ihnen dabei zu helfen, wieder auf Gott zu hören.
Verspürst du den Ruf zur Heiligkeit tatsächlich?
Selbstverständlich. Ich glaube, dass Gott mich persönlich durch meine Priesterberufung zur Heiligkeit ruft.
Woher nimmst du die nötige Kraft, um auf deinem Weg voranzuschreiten?
Vor allem aus dem Gebet und dem Gebrauch jener Mittel, die wir Katholiken haben, das heißt, der Sakramente, auf ganz besondere Weise dem Sakrament der Wiedergutmachung.
Wie lautet deine Lieblingsbibel-stelle?
Jeremias 29,11: „Denn ich weiß wohl, welcher Art meine Gedanken über euch sind“ – Spruch des Herrn – „Gedanken des Heils und nicht des Unheils, um euch eine hoffnungsvolle Zukunft zu gewähren.“
Hast du Angst vor dem Tod?
Nein, denn falls Gott es so will, ist es der Augenblick, ab dem ich völligen Frieden genießen werde.
Wie würdest du gerne am Tag deines Todes vor Gott stehen?
Ohne Zweifel ist dieser Augenblick für mich ein prächtiges Ereignis. Ich hoffe, dass ich mein Leben bis zu diesem Tag sehr gut gelebt habe, um am Ende mit aller Demut zu Gott sagen zu können: „Mission erfüllt.“
Was fürchtest du, könnte Gott von dir verlangen?
Einen Exorzismus machen zu müssen.


