Diener

Anfang der Jugendgruppe

tumba_sanpedro1983, dem hl. Jahr der Erlösung, erkannte P. Rafael Alonso, Gründer des Heims der Mutter, den Zeitpunkt als überaus ideal, um den männlichen Zweig „Heim der Mutter der Jugend“ zu gründen. Folglich legten am 27. Dezember, Festtag des hl. Johannes Apostel, Evangelist, als Zeichen der Treue zur Katholischen Kirche und dem Hl. Vater, sieben Burschen ihre ersten Gelübde am Grab des hl. Petrus ab.

P_FelixIm Laufe der Zeit verstanden wir, dass das Entstehen des männlichen Zweiges des H.M.J. an diesem Tag Gottes Wille war. Es war der Festtag des Apostel und Evangelisten, der das letzte Geschenk des Herzens Christi empfing: Seine eigene Mutter. „Frau, siehe, dein Sohn! Dann sagte Er zu dem Jünger: Siehe, deine Mutter! Und von dieser Stunde an nahm sie der Jünger zu sich.“ (Joh 19,26-27). Das Heim der Mutter wurde an dem Tag ins Leben gerufen, an dem die Kirche feierlich dieses Evangelium verkündet.

Ein Abenteuer ins Göttliche

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Am 3. Jänner 1987 weihte sich Felix Lopez in Fatima unserer über alles geliebten Mutter Gottes, um sich von diesem Augenblick an völlig dem Heim der Mutter zu widmen. Dieser Schritt, den zu diesem Zeitpunkt der heutige P. Felix Lopez in seinem Herzen tat, bedeutete soviel wie die moralische Gründung der Diener des Heims der Mutter.

 1990 verspürte P. Rafael Alonso, dass der Zeitpunkt für den Start der Gemeinschaft der Diener gekommen war. Es war ein wahres Abenteuer ins Göttliche. Am 8. September, Festtag Mariä Geburt, sprachen Juan Antonio Gomez und Felix Lopez in der Kapelle der Dienerinnen zu Zurita (Kantabrien) zum ersten Mal die Aufnahmeformel der Diener des Heims der Mutter.

 Es waren ebenso Jahre, in denen wir die Last des Kreuzes verspürten, kann doch dieses in keinem Werk Gottes fehlen. Wir erinnern uns noch an die erstaunten Gesichter und Mitleidsgelächter so vieler, selbst Priester, als sie erfuhren, dass diese zwei „armen Schlucker“ eine neue religiöse Einrichtung gründen wollten. Menschlich gesehen hatten sie nicht so unrecht, hatten wir zu diesem Augenblick weder einen Bischof, der uns unterstützen konnte, noch verfügten wir über eine anerkannte Konstitution. Aber wir hatten die innere Sicherheit, dass diese Verrücktheit voranschreiten werde, da nicht wir es waren, die wir uns diesen Weg ausgesucht hatten, sondern es handelte sich ohne Zweifel um den Willen Gottes.

 

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Während drei Jahren setzten wir unser Leben als Laien fort, die jedoch bereits die Disziplin des Ordensstandes auf sich nahmen. Die Studien schritten voran und die Gemeinschaft reifte nach und nach heran. Es war offensichtlich, dass unsere Gemeinschaft ins Leben gerufen wurde, um ausschließlich der Kirche zu dienen. So mussten wir einen Bischof suchen, der unsere Regeln anerkannte und unsere Einrichtung kanonisch errichtete, um uns so in die Kirche einzugliedern. Von Freunden erfuhren wir, dass D. José Guerra Campos ein äußerst offener Bischof war und das Leben religiöser Gemeinschaften sehr gut verstand und wertschätzte. Somit besuchten wir ihn, legten ihm unser Gründungsprojekt vor und erklärten unsere Situation. Bereits ab dem ersten Augenblick erkannten wir in ihm einen Vater, der uns verstehen konnte: „Ich bin damit einverstanden euch in der Diözese zu empfangen.“, sagte er zu uns.

Die göttliche Vorsehung brachte uns nach Priego. Dort erwartete uns ebenfalls ein überaus offener und ausgezeichneter Priester: D. Eusebio Buendía. Er akzeptierte unsere Zusammenarbeit in seinen Pfarrgemeinden und führte uns zum Kloster „S. Miguel de las Victorias“, das zum ersten Sitz der Diener in Cuenca wurde. Wieviele Gnade wir doch in diesem Kloster, welches von Armut und kräftiger Spiritualität geprägt ist, empfangen haben und immer noch empfangen!

 Schließlich waren wir Kinder der Kirche

p_colm_eeuuEinige Monate nach unserer Ankunft in Cuenca, am 11. Dezember 1993, hatten wir die große Freude, die Priesterweihe von P. Felix Lopez zu erleben. Er war der erste Diener, der die Gnade empfing, im Innersten seines Herzens mit Christus zum Priester geformt zu sein.

estudiando_romaWie auch unsere Schwestern, die Dienerinnen, beteten wir, auf Ratschlag eines italienischen Freundes, eine Novene an die hl. Rita von Cascia, und baten sie um die Anerkennung unserer Einrichtung von Seiten der Kirche. Als Gegenleistung der erbeteten Gnade versprachen wir eine Pilgerreise nach Cascia zu machen, falls die hl. Rita ihren Teil des Vertrages einhalten würde.

Die Ablaufsfrist war der März 1995. Und am 26. November 1994 gab der Bischof von Cuenca, D. José Guerra Campos das Dekret der kanonischen Errichtung der Diener des Heims der Mutter als „öffentlicher Verein Gläubiger - religiöses Institut in Ausbildung“, heraus. Schließlich waren wir Kinder der Kirche, wie die hl. Teresa von Avila sagte.

Was töricht ist vor der Welt, wählte Gott aus  

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Am 28. Oktober 1995 wurde P. Juan Antonio Gomez in der Pfarrkirche Sankt Stefan in Cuenca zum Priester geweiht. Das war ein weiterer großer Tag in der kleinen Geschichte unserer Einrichtung.

Betrachtet man die Diener des Heims der Mutter, versteht man die Wahrheit der Worte des hl. Paulus ganz leicht: „Was töricht ist vor der Welt, wählte Gott aus, um die Weisen zu beschämen.“(1Kor 1,27). Aber in der Erkenntnis arme und unnötige Instrumente zu sein, fühlen wir uns zutiefst von Gott geliebt, von Ihm mit einer Gnade der Vorliebe ausgewählt. Trotz unserer Armut fährt der Herr fort die Arbeit, welche Seine ist, vorwärts zu bringen, diese Arbeit, die Er seiner Mutter zum Geschenk machen möchte.

Als Beweis der Vielseitigkeit unserer Einrichtung trat am 18. Mai 1997 in unsere Gemeinschaft der erste ausländische Berufene ein, es handelt sich um einen 31 jährigen Irländer, Professor in Englisch und irländischer Literatur: Colm Power.

Am 11. Februar, dem Festtag Unserer Frau von Lourdes, trat ein Nordamerikaner polnischer Abstammung, Henry Kowalczyk, 32 Jahre alt, in die Gemeinschaft der Diener ein. Beide fingen ihr Noviziat am 18. Juli 1998 an.

Von hier ausgehend gab es weitere Eintritte. 

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Apostolat

jovenes y cruzUnser Apostolat zentriert sich vor allem, jedoch nicht ausschließlich, auf die Jugend. Jeden Monat veranstalten wir Zusammenkünfte von Kindern und Jugendlichen aus verschiedenen Teilen Spaniens. Sommertreffen, Pilgerreisen und spirituelle Exerzitien sind einige der Aktivitäten, bei denen wir unseren priesterlichen Dienst ausüben.

hermano reneWährend der Ferien sind wir auch beim Bau des Hauses „Heim Carmen Maria“ tätig. Dieses Haus verwandelt sich in ein Symbol all dessen, was unser Leben bedeutet: ein unglaublich großes Projekt, das der Herr trotz unserer Armut vorwärts bringt. Gemeinsam mit diesem Haus, wo Stein auf Stein gesetzt wird, haben wir auch das Heim wachsen sehen. Jene Ruine, die wir vor Jahren entdeckten, hat jetzt ein festes Aussehen. Jene Steine, die sich damals kaum einer über dem anderen hielten, haben heute Halt und Stärke. Das ist ein sehr klares Bild von dem, was das Heim der Mutter ist: arme, lebendige Steine, die der Herr aufgrund seiner Barmherzigkeit mit seiner Liebe und seiner unendlichen Geduld sichert.

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