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P. Luis, könnten Sie sich vielleicht kurz vorstellen?
Anfang der Fünfziger Jahre kam ich in La Mancha, genau gesagt in Ciudad Real (Spanien) zur Welt. Ich bin der Älteste von acht Geschwistern. Während meinen Jugendjahren zog ich nach Madrid, um dort Medizin zu studieren. Das Studium abgeschlossen, bat ich darum, im Opus Dei aufgenommen zu werden, wo ich mit dem kirchlichen Philosophiestudium fortsetzte. Später kam ich nach Rom, um dort Theologie zu studieren. Danach, wurde ich zum Priester geweiht. Der Prälat des Opus Dei war zu jener Zeit Monsignore Alvaro del Portillo. Gleich nach meiner Priesterweihe kam ich nach Pamplona, wo ich mein Doktorat in Kirchenrecht ablegte und mich der Pastoral mit Universitätsschülern der Uni-Navarra kümmerte.

Mons. Schneider ist seit beinahe einem Jahr in Karaganda (Kasachstan) als Weihbischof tätig. Ursprünglich stammt er von deutschen, in Kirguistan (Zentralasien) lebenden Eltern, die während der fünfziger Jahre als Gefangene verschleppt und im Uralgebirge zu Zwangsarbeit verurteilt wurden. Bei diesem Interview berichtet er uns über die Situation und Herausforderungen seiner Diözese.

Mons. Schneider, wann und wo erkannten Sie ihre Priester- und Ordensberufung?
Wie der große Hl. Vater Papst Johannes Paul II. sagte, ist die Berufung zur selben Zeit Geheimnis und Gabe. Oftmals ist es uns unmöglich, die Tat-sache der Berufung mit der menschlichen Logik zu erklären. Es handelt sich um ein Geheimnis, da Gott, wenn Er die Berufung gibt, zutiefst die Seele berührt.

P. Rafael, was hat sich während der letzten fünfundzwanzig Jahre im Heim der Mutter geändert?
Das Heim der Mutter ist ge-wachsen, hat sich ausgebreitet und erfüllt nach und nach jenes Ziel, für das es ins Leben gerufen wurde. Während diesen Jahren haben wir vor allem an Reife und an Erfahrung gewonnen.

Und was hat sich nicht geändert?
Die Sendung und das Leitbild. Diese blieben stets unberührt. Und ich hoffe, dass die Erosion und die Beize der Zeit den von uns zu lebenden Geist nicht beschädigt, sondern gestärt haben. Im Leid wird die Authentizität der Liebe auf die Probe gestellt.

Was darf sich, aufgrund seines fundamentalen Charakters, niemals ändern?
Die Liebe zu Gott, zu Christus, zur heiligen Jungfrau Maria und der Kirche, indem ihnen im Erfüllen unserer drei Missionen: die Verteidigung der Eucharistie, die Verteidigung der Ehre Unserer Mutter, ganz besonders im Privileg ihrer Jungfräulichkeit und die Eroberung der Jugend für den Herrn, gedient wird.

P. Gabriele Amorth der Hl. Paulusgemeinschaft, Magister in Recht und Mitglied der Internationalen Päpstlichen Marianischen Akademie, Ehrenpräsident der Exorzistengemeinschaft, die er persönlich 1990 gegründet hatte und bis zum Jahr 2000 vorsaß, ist seit zwanzig Jahren Exorzist der Diözese Rom.

Aufgrund der Photos, die hin und wieder veröffentlicht wurden, könnte man meinen, dass es sich um einen ernsten, sehr traurigen Menschen handelt, der stets um die Arbeit, die er zu verwirklichen hat, besorgt ist, doch können wir das Gegenteil bestätigen. P. Amorth ist absolut kein trauriger Mensch, vielmehr handelt es sich um eine äußerst sanfte, seelenruhige und geistliche Persönlichkeit. Unter seinen Freunden ist er selbst als Spaßvogel bekannt. Tatsächlich begann auch seine Aktivität als Exorzist, während er mit Kardinal Ugo Poletti, ehemaliger Vikar der Diözese von Rom, scherzte. Dieser bat ihn darum, den Platz P. Candido Amantinis zu übernehmen und sich so ausschließlich dem Austreiben der Dämonen zu widmen, konnte sich doch P. Candido Amantini aufgrund seiner Krankheit nicht darum kümmern und benötigte Hilfe. „In diesem Augenblick dachte ich ehrlich gesagt, dass es sich um einen Scherz handelte, doch verstand ich, dass ich benötigt wurde, weshalb ich schließlich zustimmte.“

Dieses Mal sprechen wir mit der Familie Lowe, die uns aus ihrem Leben als katholische Familie erzählt. Howard stammt aus England und Arantza aus Spanien. Insgesamt haben sie elf Kinder, von denen zwei bereits im Himmel sind. Arantza kü'fcmmert sich 24 Stunden pro Tag um ihre Familie und Howard arbeitet als Englischprofessor.

Howard und Arantza, wie habt ihr euch kennen gelernt?
H: Wir trafen uns eines Nachts in Madrid.
A: Um zwei Uhr früh in einer Bar, die bereits schließen wollte… Es war der Vorabend Unserer Lieben Frau von Almudena.

Gemeinschaft Cenacolo Florida (USA)

Durch eine Eingebung des Heiligen Geistes entstand durch die gottgeweihte Frau Sr. Elvira Petrozzi im Juli 1983 die Gemeinschaft Cenacolo als Antwort Gottes auf den Schrei der Hoffnungslosigkeit vieler müder, enttäuschter, verzweifelter drogenabhängiger junger Leute und generell aller Menschen, die die Freude und den wahren Sinn des Lebens suchen.
Derzeit arbeiten mit der Gemeinschaft freiwillige Helfer, gottgeweihte Personen und Familien zusammen, die ehrenamtlich rund um die Uhr im Dienst stehen.
Das „Mutterhaus“ der Gemeinschaft befindet sich in Saluzzo, einer Provinzstadt Cuneos (Piemonte) im Nordwesten Italiens. Seit dem Gründungsjahr entstanden viele Bruderschaften des Cenacolos. Derzeit gibt es 51 Gemeinschaften, die vor allem in Italien, doch ebenso über den Rest der Welt verstreut sind.

Wo leben Sie?
In Österreich, genau gesagt in Niederösterreich. Unser Zuhause befindet sich etwa 80 Kilometer nördlich vom bekannten Wallfahrtsort Maria Zell.

Können Sie uns kurz Ihre Familie vorstellen?
Mein Mann heißt Leopold. Wir haben fünf Kinder: Gabriel, Erich, Reinhard, Roswitha und Andreas. Mein Mann ist als Schulwart tätig und ich bin für den Haushalt verantwortlich. Obwohl von den fünf Kindern niemand verheiratet ist, leben nur noch zwei zuhause, der Älteste und der Jüngste.

Dieses Mal sprechen wir mit einem Missionar des P.I.M.E. (Päpstliches Institut für Mission) Er ist Italiener, wurde im Jahr 2004 zum Priester geweiht und später nach Arakan Valley (Kidapawan) auf der Insel Mindanao (Südphilippinen) auf Mission geschickt.

P. Giovanni, wie alt sind Sie?
Ich bin derzeit 34 Jahre alt.

Wie sah Ihre religiöse Erziehung während der Kindheit und der Jugendzeit aus?Welche Rolle spielte Ihre Familie, Ihre Pfarre und die verschiedenen Jugendgruppen, die Sie besuchten?
Ich wuchs in einer christlichen Familie auf, die mich lehrte, die Gegenwart Gottes intuitiv zu erkennen und die Anforderung dieser Gegenwart wahrzunehmen. In meiner Familie wurde das Glaubensleben als intime Tatsache gelebt. Es war zur selben Zeit ein Teil des persönlichen und des familiären Bewusstseins. Ich glaube nicht, dass meine Eltern niemals darüber nachgedacht hatten, dass die christliche Wahl einmal die Herausforderung und das Abenteuer eines ganzen Lebens sein könnte. Trotzdem wünschten sie aus ganzem Herzen, dass ich verschiedene Erfahrungen hätte, wie Sport, Musik, andere Sprachen, Kulturkenntnis, Pfadfinder,… die mir ein vollständiges menschliches Wachstum gewähren würden. Mein Glaubensleben ist im Leib meiner Familie und in der Pfadfinderge-meinschaft mit Burschen und Mädchen meines Alters herangewachsen. In der Pfadfindergruppe konnte ich erfahren und auf die Probe stellen, wie viel Glaube an Jesus Christus ich intuitiv hatte und zu Hause lebte.

Seit fünf Jahren wird am 16. Oktober der Tag des Papstes gefeiert. Mit diesem Motiv wurde dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen Polens (TVP) mit unserem Papst Benedikt XVI. ein Interview zugestanden, das wir hiermit wiedergeben.
Das Interview wurde in der päps tlichen Residenz von Castel Gandolfo durch P. Andrzej Majewski, dem Verantwortlichen für die Redaktion katholischer Programme der TVP, durchgeführt.

Am 16. Oktober 1978 wurde Kardinal Karol Wojtyla Papst, und von diesem Tag an hat Johannes Paul II. über 26 Jahre lang die Kirche als Nachfolger Petri zusammen mit den Bischöfen und Kardinälen geleitet. Unter den Kardinälen war auch Ihre Heiligkeit, eine auf besondere Weise von Ihrem Vorgänger geschätzte und hoch angesehene Person; eine Person, von der Johannes Paul II. in seinem Buch "Auf, lasst uns gehen" schrieb – ich zitiere – "Ich danke Gott für die Anwesenheit und die Hilfe von Kardinal Ratzinger. Er ist ein bewährter Freund."

Dieses Mal sprechen wir mit drei Jugendlichen, die der Laiengemeinschaft angehören. Wir lernten sie zur Zeit des Todes von Johannes Paul II. in Rom kennen. Sie kamen von Spanien angereist, um ein letztes Mal beim Heiligen Vater zu sein. Das Heim der Mutter verbrachte mit ihnen einen Tag, wobei sie uns in ihr Leben als verpflichtete christliche Jugendliche Einblick gewährten.

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